UmweltBriefe -<wbr> Aus Kommunen und Forschung
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Ausgabe 01/15 15. Januar
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+++ Windgas. Der Gasmix des Energieversorgers Greenpeace Energy enthält neuerdings mit Windstrom hergestellten Wasserstoff. Im Dezember wurde im brandenburgischen Prenzlau ein Hybridkraftwerk, das neben Strom und Wärme auch Wasserstoff erzeugt, mit einer Stichleitung ans Erdgasnetz angeschlossen (s. UB 22/13, S. 5). So lässt sich Wasserstoff, auch Windgas genannt, wie gewohnt einspeisen, transportieren und nutzen. Greenpeace Energy will den Windgasanteil in seinem Mix in den kommenden Jahren kontinuierlich erhöhen. In diesem und im kommenden Jahr soll das Hybridkraftwerk rund 800 MWh Windgas einspeisen; 2017 und 2018 soll die Menge dann auf 1 GWh steigen.

Windgas entsteht durch ein Elektrolyse-Verfahren, bei dem mit Hilfe von Windstrom Wasser aufgespalten wird in Wasserstoff und Sauerstoff. Umgewandelt in Wasserstoff lässt sich überschüssiger Windstrom speichern, um daraus in Zeiten erhöhter Stromnachfrage wieder elektrische Energie zu gewinnen. Da die Produktion von Wind- und Solarstrom wetterbedingten Schwankungen unterliegt, gewinnt effektive Speichertechnik an Bedeutung. Allerdings ist die Umwandlung von Windstrom in Wasserstoff und wieder zurück in Elektrizität mit hohen Umwandlungsverlusten behaftet. Greenpeace Energy geht deshalb einen anderen Weg und versucht, fossiles Erdgas Schritt für Schritt durch erneuerbares Windgas zu ersetzen.

von Hartmut Netz

> Greenpeace Energy, Christoph Rasch, Hongkongstr. 10, 20457 hamburg, Fon 040/808110-658, Fax -666, christoph.rasch@greenpeace-energy.de, www.greenpeace-energy.de

Weitere Meldungen in der Ausgabe 01/2015
 

 

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