UmweltBriefe -<wbr> Aus Kommunen und Forschung
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Ausgabe Januar 2017
 
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Abriss oder Einschluss

In spätestens sechs Jahren wird das letzte Kernkraftwerk in Deutschland vom Netz gehen. Damit geht das wirtschaftlich und gesellschaftlich umstrittenste Kapitel der deutschen Energieversorgung zu Ende.“ So begann Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel im Bundestag seine Rede zur „Neuordnung der Verantwortung in der kerntechnischen Entsorgung“. Dass nach der Einigung mit den Atombetreibern über die Folgekosten des Ausstiegs (s. S. 14) nun noch ein Konsens über ein deutsches Endlager herbeigeführt werden müsse, sagte Gabriel auch. Worüber er nicht sprach: über den Rückbau der kontaminierten Anlagen. Denn wenn 2022 in Deutschland das letzte Atomkraftwerk endgültig dicht macht, wird die strahlende Hinterlassenschaft um 17 Reaktoren gewachsen sein. Deren Abriss dauert Jahrzehnte, mindestens 20 Jahre pro AKW, wenn nicht länger. Für die Stilllegung und den Rückbau ihrer Atomkraftwerke bleiben die Atomkonzerne auch nach Zahlung in einen öffentlichen Zwischen- und Endlagerfonds finanziell verantwortlich. Warum gilt das Gleiche nicht für die Rückstellungen von 21 Mrd. Euro, die der AKW-Rückbau kosten soll?

von Tim Bartels

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