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Ausgabe Januar 2017
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HBCD-haltige Bauabfälle
Auf Wiedervorlage 

Die Bundesländer haben sich auf eine Zwischenlösung für Styropordämmstoffe mit dem Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD) geeinigt. Für ein Jahr können die Platten wie bisher entsorgt werden. Bis dahin sollen die Fachgremien des Bundes und der Länder, Anforderungen für einen bundesweit einheitlichen Vollzug erarbeiten. Das Problem: Zum 30. September 2016 wurde HBCD in die Verordnung über persistente organische Schadstoffe (POP) aufgenommen. Das hatte zur Folge, dass Abfälle mit mehr als 0,1 Prozent HBCD automatisch als gefährlicher Abfall im Sinne der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) gelten. Und der darf nur in eigens dafür zugelassenen Anlagen verbrannt werden (s. UB Okt 16, S 14) Die POP-Einstufung kam nicht überraschend, aber weder Anlagenbetreiber noch Länderbehörden hatten im Blick, dass dadurch ein Entsorgungsweg für mehrere hunderttausend Tonnen Dämmstoffabfall pro Jahr verschlossen wurde. Das führte zu „erheblichen Problemen bei der Entsorgung, insbesondere bei kleinen und mittelständischen Bau-, Abbruch- und Dachdeckerbetrieben“, schreibt der Bundesrat in seinem Beschluss. Unter den Bundesländern gab es zwei Lager:

Den gesamten Text lesen Sie in Ausgabe Januar 2017 auf Seite 14.

Weitere Beiträge zum Thema Abfall in diesem Heft:

Manifest zur Bundestagswahl: Weg mit den Fesseln

Klärschlamm: Rettungsversuch in Brüssel

Atommüllentsorgung: Ablasshandel abgeschlossen

   
 

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