UmweltBriefe -<wbr> Aus Kommunen und Forschung
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Ausgabe Mai 2020
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Regenerativer Wasserstoff im Allgäu. Eine Potenzialanalyse der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher der OTH Regensburg belegt, dass am Müllheizkraftwerk (MHKW) in Kempten sowie an einem Wasserkraftwerk (WKW) der Allgäuer Überlandwerk GmbH (AÜW) die technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für die regenerative Erzeugung von Wasserstoff durch Elektrolyse gegeben seien. Aus den Strommengen und den Lastverläufen beider Kraftwerke ergibt sich demnach, dass sie zusammen bis zu 1 000 t Wasserstoff pro Jahr erzeugen könnten. Dies reiche grob für den Betrieb von 20 Zügen oder weit mehr als 100 Bussen und Lastwagen. Auftraggeber für die Studie war die Bio-Energie Allgäu (BEA) mit ihren Gesellschaftern AÜW, Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten (ZAK) und Allgäuer Kraftwerke Sonthofen, die gemeinsam die Wasserstofferzeugung im Allgäu vorantreiben. Die Partner wollen nun eine Machbarkeitsstudie finanzieren. Zudem untersuchen das Oberallgäu sowie die Stadt Kempten im Rahmen des BMVI-Förderprogramms „Hy- Expert“ den potenziellen Absatzmarkt im Allgäu. Als mögliche H2-Nutzer sieht man den ÖPNV, Speditionen und Baufirmen. Da in der Region viele dezentrale Erzeuger Strom ins öffentliche Netz einspeisen, was zur Kapazitätsschwankung führt, könnte die Produktion von H2 als flexible Speichertechnik künftig das Netz entlasten.

von Martin Bopp

> BioEnergieAllgäu und Zweckverband für Abfallwirtschaft Kempten – ZAK Holding GmbH, GF Karl Heinz Lumer, Dieselstr. 9, 87437 Kempten, Fon 0831/ 25282-83, KarlHeinz.Lumer@zak-kempten.de
> Allgäuer Überlandwerk GmbH, Stefan Nitschke Illerstr. 18, 87435 Kempten, Fon 0831/2521-405, stefan.nitschke@auew.de
> OTH Regensburg, Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES), Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner, Seybothstr. 2, 93053 Regensburg Fon 0941/943-9888, Fax -1424, michael.sterner@othr.de, www.fenes.net

Weitere Meldungen in der Ausgabe Mai 2020

  

 

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