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Ausgabe August 2017
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Diesel-PKW
Nachrüsten oder verbieten?

Es ist Bundestagswahlkampf und Dieselfahrverbote sind bei einer gefühlten Mehrheit der Wähler nicht beliebt. Deshalb machen Politiker Druck auf die Autohersteller, ihre alten Euro-5-Modelle nachzurüsten. Ein nationaler Dieselgipfel am 2. August soll eine Lösung bringen.
Bereits Anfang Juli hatten die Ministerpräsidenten der fünf PKW-produzierenden Länder die Hersteller aufgefordert, ihre Euro-5-Diesel schnell und auf eigene Kosten nachzurüsten. Audi und BMW signalisierten Zustimmung, schränkten aber ein, dass nur die Hälfte ihrer Euro-5-Diesel durch Updates nachrüstbar sei. Daimler hat bereits drei Millionen Fahrzeuge der Klassen 5 und 6 zurückgerufen, um eine neue Software aufzuspielen. Doch ist fraglich, ob die Fahrzeuge dadurch sauber würden. Messungen des ADAC an VW-Modellen mit Update ergaben einen Rückgang der Emissionen um 20 bis 25 Prozent. Nur bei Fahrzeugen, die mit SCR-Katalysator ausgestattet waren, ließen sich die Stickoxide um 50 bis 60 Prozent reduzieren. Wirkungsvoller wäre eine Nachrüstung mit SCR-Katalysatoren und Harnstoffeinspritzung. Doch sie würde die Hersteller 1 500 bis 2 000 Euro je PKW kosten, fürs Update rechnet Daimler mit 70 Euro.

Den gesamten Text lesen Sie in Ausgabe August 2017 auf Seite 15.

Weitere Beiträge zum Thema Immissionsschutz in diesem Heft:

Antibiotika: Viel Mist in der Gülle

Aluminium: Aufgewärmtes Alu zu mittag

Hormonell wirksame Stoffe: Dünne Definition

   
 

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