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Ausgabe August 2018
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Arzneimittel im Abwasse
Abgabe brächte Heilung

Arzneimittelhersteller sollten an den Kosten beteiligt werden, die anfallen, wenn Arzneimittelrückstände aus Gewässern ferngehalten werden. Dazu hat das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) im Auftrag des Umweltbundesamtes ein Modell für eine Arzneimittelabgabe entwickelt.
„Eine Abgabe wäre aus ökonomischer Sicht sinnvoll, juristisch möglich und auch aus gesellschaftlicher Sicht fair“, lautet das Fazit des Studienleiters Erik Gawel vom UFZ. Für die Abgabe schlägt er einen dreistufigen Tarif vor: Ist noch nicht sicher, ob ein Arzneimittel gewässerschädlich ist oder nicht, müssten Hersteller oder Abgabestellen, etwa Apotheken, nach dem Vorsorgeprinzip eine Abgabe für mutmaßliche Gewässerrelevanz zahlen. Liegt eine eindeutige gewässerschädigende Wirkung vor, wäre eine erhöhte Abgabe fällig. Kann nachgewiesen werden, dass das Arzneimittel gewässerunschädlich ist, würde der Wirkstoff von der Abgabenzahlung befreit werden.

Den gesamten Text lesen Sie in Ausgabe August 2018 auf Seite 13.

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