UmweltBriefe -<wbr> Aus Kommunen und Forschung
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Ausgabe 13/13, 4. Juli
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+++ Bahnschwellen aus Recycling-Kunststoff. In Wiesmoor in Niedersachsen baut die Plasticaufbereitungs- und Verarbeitungsgesellschaft (PAV) aus Berlin eine Fertigungsanlage für ihre patentierten Bahnschwellen aus Kunststoffrezyklat. Für die Pilotanlage mit Extruder und einem speziell entwickelten Röntgengerät zum Überprüfen der Produktqualität erhält die PAV 235 500 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums. Der Extruder presst das stark erhitzte, dickflüssige Polyethylen-Glasfasergemisch unter hohem Druck gleichmäßig aus der formgebenden Öffnung heraus. Das verwendete Polyethylen besteht aus Rezyklat. Das Eisenbahn-Bundesamt hat die Kunststoffschwellen bereits zugelassen. Die dämpften den Lärm rollender Züge wesentlich besser als Holz- oder Betonschwellen, heißt es bei PAV. Zudem entfalle der umweltschädliche Holzschutz für Holzschwellen, und man benötige weniger Energie als zur Herstellung von Betonschwellen.

von Martin Bopp

> www.umweltinnovationsprogramm.de/projekte
> PAV Plasticaufbereitungs- und Verabeitungs-gesellschaft mbH & Co. Vertriebs KG, Dr. Frank Giesel, Großbeerenstr. 171 A, 12277 Berlin Fon 030/700766-0, info@pav-recyclate.de, www.pav-recyclate.de

Weitere Meldungen in der Ausgabe 13/2013

 

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