UmweltBriefe -<wbr> Aus Kommunen und Forschung
HOME AKTUELL ARCHIV SUCHEN UEBER UNS IMPRESSUM PROBEABO MEDIADATEN
Ausgabe 14/13, 18. Juli
Unternehmen und Forschung
Titel
Merk-Wuerdiges
Kommunen und Regionen
Aus Unternehmen und Forschung
Best Practice
Interview
Hintergrund
EU-Politik
Energie
Naturschutz
Abfall
Mobilität
Publikationen
Bürgerinfo
 
  Umweltbriefe

+++ Netzausbau überschätzt. Der Bedarf des Netzaus- und -umbaus für die Energiewende ist geringer als bisher kolportiert. Dies hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) festgestellt. In absehbarer Zeit, heißt es in dessen Wochenbericht, werde es kaum Engpässe geben. Wenn doch, dann können die Netzbetreiber diese mit regulären Eingriffen leicht in den Griff bekommen. So sei die Bedeutung für das Redispatch, also das Anpassen der Energieerzeugung konventioneller Kraftwerke (in Grundlast) an die Netzkapazität zwischen den Netzbetreibern, nach dem Atommoratorium weiterhin relativ gering. Im Jahr 2011 mussten laut DIW korrektive Maßnahmen für 3 500 GWh durchgeführt werden. Dies entspreche etwa 0,5 Prozent des jährlichen Bruttostromverbrauchs. Aus erneuerbaren Quellen wurden 400 GWh abgeregelt, darunter etwa 0,9 Prozent der gesamten Windstromeinspeisung. Die Kosten der Maßnahmen in Höhe von ca. 150 Mio. Euro liegen laut DIW unter 1 Prozent der gesamten Stromerzeugungskosten und würden auf die Verbraucher umgelegt. Das DIW kritisiert in diesem Zusammenhang, dass weder der Bundesbedarfsplan noch der Netzentwicklungsplan für die dezentrale Einspeisung und die Einbindung von Speichern ausgelegt seien

von Martin Bopp

> Den DIW-Wochenbericht 20/21-2013 erhalten Sie als PDF unter www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.421219.de/13-20-1.pdf
> DIW Berlin, Mohrenstr. 58, 10117 Berlin, Fon 030/ 89789-0, Fax 030/89789-200, www.diw.de

Weitere Meldungen in der Ausgabe 14/2013

 

© 2013 Walhalla u. Praetoria Verlag GmbH & Co. KG | Impressum | Datenschutzerklärung