UmweltBriefe -<wbr> Aus Kommunen und Forschung
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Ausgabe 15-16/13, 01. August
 
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Wende im deutschen Solarpark

Eine Krise als Chance begreifen – wer immer diese Parole bemüht, greift gerne auf das chinesische Schriftzeichen für Krise zurück, das ja angeblich auch für „Chance“ verwendet wird. China, Krise, Chance: Damit wäre die Lage der europäischen Solarbranche, wie sie sich auf der Leitmesse Intersolar in München darstellte, schon trefflich charakterisiert. Die Photovoltaik (PV), der Stromzweig der Branche, erlebt derzeit eine heftige Marktbereinigung. „Wir haben einen Wirtschaftsminister, der nicht aufsteht, um für eine niedergehende Industrie zu kämpfen“, fand Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin als Eröffnungsredner drastische Worte über seinen Politikerkollegen Philipp Rösler. Im Vergleich zur Photovoltaik entwickelt sich die Solarwärme geradezu gemächlich. Der Wärmezweig stand auf der Messe deutlich im Schatten der turbulenten PV-Branche. Zwar setzte die Pleitewelle unter den Solarfirmen schon 2012 ein. Erstaunlicherweise legte die Branche im Vorjahr aber mit 7,6 Gigawatt installierter Solarstromleistung einen Zubau-Rekord hin. Allerdings: „In den vergangenen acht Monaten ist der Zubau neuer Leistung um 49 Prozent zurückgegangen“, sagt der Chef des Bundesverbandes Solarwirtschaft, Carsten Körnig. Er weist darauf hin, dass 2013 erstmals ein deutlicher Rückgang zu erwarten sei.

Weitere Beiträge zu diesem Thema finden Sie unter Trends.

 

 

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