UmweltBriefe -<wbr> Aus Kommunen und Forschung
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Ausgabe 17/14 28. August
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+++ Firmen naturnah gestalten. Viele Unternehmen präsentieren die betrieblich nicht nutzbaren Außenflächen ihrer Grundstücke im Einheitsgrün: pflegeleichter Rasen und die sprichwörtliche fremdländische Architektenzeder vorm Eingangsportal. Diese Art der Gestaltung bietet kaum Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Seit etwa einem Jahr beraten Experten der Heinz-Sielmann-Stiftung, der Bodensee-Stiftung und des Global Nature Fund Firmenmanager, wie sie auf ihrem Areal zum Erhalt der biologischen Vielfalt beitragen können (vgl. UB 17/13, S. 12). Das Projekt wird vom Bundesamt für Naturschutz getragen. Bisher haben sich 23 Firmen beraten lassen, berichtet Projektleiterin Nicole Schrader. Würden alle Empfehlungen umgesetzt, entstünden 45 Hektar naturnah gestaltete Fläche. Das Potenzial für naturnahe Grünflächen auf Firmenarealen ist beachtlich. Die Bodensee-Stiftung hat errechnet, dass sich allein in der Bodenseeregion rund 1 300 Hektar auf Gewerbeflächen ökologisch aufwerten ließen. Zielarten und Sympathieträger für die Gestaltungsvorschläge sind vor allem Schmetterlinge und Wildbienen, die als wichtige Bestäuber gelten, und für die ohne großen Aufwand pflegeleichte Areale mit Wiesenblumen oder heimischen Sträuchern als Pollenquellen geschaffen werden können.

von Martin Bopp

> Heinz Sielmann Stiftung, Elisabeth Fleisch, Dorfstr. 7, 14624 Dallgow-Döberitz, Fon 03322/275634, www.sielmann-stiftung.de

Weitere Meldungen in der Ausgabe 17/2014

 

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